Nonfiktionales Storytelling

Seminar mit Stanisław Mucha

Nonfiktionales Storytelling

Seminar mit Stanisław Mucha

Die Teilnehmer_innen lernen in diesem zweitägigen Seminar das Storytelling kennen, um effizienter und fokussierter zu recherchieren und relevante von irrelevanten Themen unterscheiden zu können.

INHALT DES SEMINARS

Non-fiktionale Formate folgen einer Dramaturgie, genau wie ein fiktionales Drehbuch. Reportage, Magazinbeitrag oder Dokumentarfilm bilden die Realität ab, vermitteln Inhalte und doch sollen sie dabei natürlich unterhalten und die Zuschauer_innen faszinieren. Wenn man nun journalistische Formate mit Storytelling vereint, entsteht in der Content-Entwicklung eine dichte Erzählform, die Themen lebendiger, Botschaften konkreter und Inhalte unterhaltsamer werden lässt.

Storytelling stellt einen Fragenkatalog zur Verfügung, der über die journalistischen W-Fragen hinausgeht. Mit dem Blick eines Storytellers lassen sich zielgerichtet interessante Themen finden oder bestehende im Storypotenzial einschätzen. Die Teilnehmer_innen lernen in diesem zweitägigen Seminar das Storytelling kennen, um effizienter und fokussierter zu recherchieren und relevante von irrelevanten Themen unterscheiden zu können. So können sie ihre Inhalte mit verbesserter Sinn- und Bedeutungshaftigkeit vermitteln und tiefgreifende Erkenntnisse über die Themen und Menschen erlangen, über die sie berichten.

Durch das Kennenlernen des Storytellings und dessen Anwendung auf non-fiktionale Formate können die Teilnehmer_innen ihre non-fiktionalen Stoffe verbessern und lernen praxisorientiert, wie man unabhängig von Medium und Format unterhaltsam erzählt.

ZUM DOZENTEN

Stanisław Mucha studierte von 1989 bis 1992 Schauspielkunst an der staatlichen Theaterhochschule „Ludwik Solski“ in Krakau. Im Anschluss arbeitete er als Schauspieler und Regieassistent unter anderen am staatlichen alten Theater „Helena Modrzejewska“ in Krakau. 2000 schließt er ein Studium der Film- und Fernsehregie an der HFF „Konrad Wolf“ in Babelsberg ab. Sein Diplomfilm „Mit „Bubi“ heim ins Reich“ (2000) wird im Panorama der 50. Berlinale uraufgeführt. Für die dokumentarische Komödie „Absolut Warhola“ (2001) erhält er zahlreiche Preise unter anderen den Grimme Preis. Es folgen weitere erfolgreiche Filme wie „Reality Shock“ (2005), „Zigeuner“ (2007). Danach wendet er sich dem finktionalen Genre zu. Das poetische Drama „Hope“ feiert beim Moskau Filmfestival 2007 seine Weltpremiere. „Die Wahrheit über Dracula“ (2010), „Die Pfandleiher“ (2011), die Dokumentar-Reihe „Fremde Kinder“ (TV), „Happy End“ (2012) und „Trista“ (2014) setzen seine Erfolge als Dokumentarfilmer fort.

TERMINE

  • Das Seminar findet am 27./28. Januar 2018 statt.

  • Zeit: 10:00 – 17:30 Uhr

  • Kosten: 240 Euro (bis zwei Wochen vor Kursbeginn 190 Euro)

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KOSTEN UND FÖRDERUNG

http://www.bildungspraemie.info

QUALITÄTSSICHERUNG

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